Meine Kubareise

Kuba, das ist Lebensfreude: Mambo, Salsa, Cha-Cha-Cha, die Sonne und das Meer  verstärken dieses allgegenwärtige Gefühl. Gleich am Flughafen wird man angesteckt von den immer lachenden und  freundlichen Menschen. Ich bin hier mit einer Studiosus Gruppe und kann meinen Urlaub genießen, ohne mich großartig kümmern zu müssen. Trotzdem bin ich aber auf individueller Entdeckungstour.

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Havanna sieht toll aus und aus allen Geschäften, Cafés und Kneipen dringt Musik in mein Ohr. Beeindruckend ist das Treiben in den Straßen: Ein  Gemisch aus Fahrradtaxen, Eselskarren und den bunten Oldtimern. So hatte ich mir Kuba vorgestellt. Viele Einheimische sind auch zu Fuß unterwegs, so dass ich fast gar nicht anders kann als in den Rhythmus des Alltags einzutauchen. Am besten geht das in Habana Vieja (Alt-Havanna). Über die Plaza de Armas, dem ältesten Platz der Stadt, erreiche ich den Palacio de los Capitanes Generales, in dem jetzt das Stadtmuseum untergebracht ist. Im Umfeld finden sich herrschaftliche Villen, die im maurisch inspirierten, kubanischen Barock errichtet wurden: teils wunderschön, bunt und aufwendig renoviert, teils mit morbidem Charme.

Natürlich wandele ich auch auf den Spuren Hemingways. Meinen ersten Mojito genieße ich in seiner Lieblings Bar, der Bodeguita del Medio. Weiter gehe ich zu La Floridita, um seine Büste neben dem Tresen zu besuchen. Hier kann man auch ein weiteres seiner Lieblingsgetränke, den Daiquiri, zu sich nehmen. Es fällt mir nicht leicht, Havanna zu verlassen, um meine Rundreise über die Insel zu beginnen, doch ab jetzt reiht sich Höhepunkt an Höhepunkt.

In der grünen Region Vinales bleibe ich zwei Tage. Es lohnt sich auch, denn bei einem Spaziergang komme ich den hier weit über die Landschaft verstreuten Mogotes, den Kegelkarstbergen, sehr nahe.  Besonders beeindruckend ist der Besuch bei einem Tabakbauern. Wir dürfen den Ablauf des Tabakanbaus vom Acker bis zum Drehen der Zigarren miterleben. Eine Degustation gehört für uns natürlich mit dazu.

Die Reise geht weiter Richtung Osten nach Cienfuegos. Französisches Flair und ein weitestgehend renoviertes Zentrum strahlen Wohlstand aus. Viele architektonisch interessante Gebäude sind über die Stadt verstreut - am liebsten würde ich noch etwas verweilen, doch mein nächstes Ziel ist Trinidat: Habe schon viel davon gehört, jetzt will ich auch dorthin.

Unser Hotel liegt etwas erhöht am Berg, so dass ich von oben auf die Stadt blicken kann. Das Leben in Trinidat mit seinen alten Pflasterstraßen, den Kolonialbauten und der Musik ist unglaublich. Spontan um die Ecke kommend, stehen plötzlich fünf Herren am Straßenrand und spielen kubanische Musik – Geld wird nicht aufdringlich verlangt, sondern durch die Art des Spiels, die Freundlichkeit, verdient. Am Abend gehe ich dann in die Casa de la Musica - ein Muss in Trinidat. Obwohl ich viel gesehen habe, sind selbst drei Tage eigentlich zu kurz.

Auf dem Weg nach Santa Clara kommt man nicht um die Geschichte mit Che Guevara, dem allgegenwärtigen Revolutionshelden, herum. Doch unser Weg führt weiter zu den Stränden von Varadero. Über 20 Kilometer Sand warten auf mich. Unser Hotel, das Melia Vardero liegt ungefähr auf der Hälfte dieser „Sandbank“. Der Varadero Beachbus fährt aktuell täglich von morgens 09:00 bis abends 19:00 Uhr die Strecke von Varadero  Stadt bis zum Ende der Halbinsel. Unterwegs kann man überall aussteigen, etwas anschauen und mit dem nächsten Bus weiterfahren. Besonders empfehlenswert ist übrigens die Bar im Mansion Xanadu, die in dem heutigen Clubhaus des Golfplatzes in der oberen Etage mit Meerblick zu finden ist. Bei Musik, herrlichem Sonnenuntergang und Daiquiri, nehme ich hier wehmütig Abschied von meinem Kuba.

Gerne möchte ich Ihnen auch bei einem persönlichen Gespräch mehr darüber erzählen und freue mich, Sie an meiner Begeisterung teilnehmen zu lassen.

Karl-Heinz Burgdörfer


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